Kleiner Rahmen – große Wirkung:
Domberger Kalenderblatt-Editionen 1967-1971

Angefangen hat es damit, dass Luitpold Domberger im Jahr 1966 zwölf kleinformatige Original-Serigrafien zeitgenössischer Künstler in einer exklusiven Kassette als Kalender herausbrachte. Die Qualität dieser Grafiken und deren Präsentation waren damals einmalig. Parallel zur signierten Auflage wurde auch eine limitierte Auflage unsignierter Kalender angeboten.

Als der US-Amerikaner Marvin Pocker auf der Frankfurter Buchmesse 1966 diese innovative und heute legendäre Siebdruck-Edition mit dem Titel „Internationale zeitgenössische Kunst“ mit 12 Serigrafien entdeckte, kaufte er Luitpold Domberger sofort die halbe Kalenderauflage ab, weil er von der Qualität der Drucke nachhaltig beeindruckt war. So blieb Pocker in den folgenden Jahrennicht nur ein guter Kunde, sondern er wurde zu einem sehr engen Freund der Familie Domberger.

Marvin Pocker hatte ein renommiertes Bilderrahmengeschäft an der Lexington Avenue in New York und er hatte einen professionellen Blick für Qualität. Die besten Siebdrucke waren gerade gut genug für seine Rahmen, um in New York bestehen zu können. Dank Marvin Pockers Begeisterung und dank seines Engagements wurden die Serigrafien aus Filderstadt schnell ein Begriff in New York und in den USA. Heute gehören viele Künstler, die vor knapp 50 Jahren anfingen, mit Domberger zu drucken, zum Who is Who der internationalen Kunstgeschichte.

Doch die Erfolgs-Story der Kalenderblatt-Editionen enthält noch eine ganz andere Aussage, die uns im Hause Domberger bis heute wichtig ist: Nicht das Format entscheidet, sondern immer die Qualität. Auch für kleine Wände und für kleinere Geldbeutel gibt es Kunstwerke, die ihrem Namen alle Ehre machen.

So bieten wir diese kleinformatigen Arbeiten heute als Einzelblätter an, (alle Blätter sind signiert und A.P. gezeichnet ausgenommen Josef Albers und Victor Vasarely Format je 36 × 30 cm) sofern diese nicht schon vergriffen sind. Auf dem amerikanischen Grafik-Markt erzielen einzelne Blätter dieser Editionen inzwischen stolze Preise, so z.B. die begehrten Motive von Robert Indiana. Dass sich internationale zeitgenössische Künstler über viele Jahre an diesem hochwertigen Künstler-Kalender-Projekt beteiligten, spricht zum einen für die gute Zusammenarbeit mit Domberger und zum anderen für die Tatsache, dass sich Künstler und Herausgeber durchaus darüber im Klaren waren, den Zugang zur Kunst über ein Monats-Kalenderblatt zu erleichtern.

Wer sich Monat für Monat auf ein Kunst-Motiv einließ, wurde nicht selten inspiriert und bekam Lust auf mehr KUNST.

Starten Sie einen Versuch, es funktioniert auch in 2016!

 

Alle Blätter sind signiert und A.P. gezeichnet
ausgenommen Josef Albers und Victor Vasarely
Format je 36 × 30 cm

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Josef Albers, 1967 unsigniert
Richard Anuszkiewicz, 1970
Herbert Bayer, 1971
Luitpold Domberger, 1967
Günther Fruhtrunk, 1967
Gritz Genkinger, 1969
Hein Gravenhorst, 1967
Franko Grignani, 1969
Herbert-Otto Hajek, 1970
Robert Indiana, 1969
Kyohei Inukai, 1970
Herbert Kapitzki, 1967
Ida Kerkovius, 1967
Erich Lethgau, 1971
Josef levi, 1971
Hansjerg Aichen Maier, 1970
Mueller Brittnau, 1971
Fritz Ruoff, 1967
Horst Scheffler, 1971
Francisco Sobrino, 1967
Peter Stroud, 1971
Heinz Trökes, 1967
George Van der Sluis, 1971
Victor Vasarely, 1967 unsigniert